Und eigentlich
“Eigentlich” – ist die kleine Hintertür. Der Zustand zwischen dem “Ja” und dem” Nein”

“Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh“
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Wenn man Menschen fragt, geht es Dir gut? Kommt oft: Eigentlich schon. Heißt das jetzt ja oder eher nicht? Oft diskutieren wir auch über das Wort eigentlich, dass man es nicht benutzen sollte. Aber ich finde es hat absolut seine Berechtigung. Weil es so ein „dazwischen“ signalisiert. Man kann nicht absolut „ja“ sagen aber für „nein“ reichte es auch nicht. Da macht sich ein „eigentlich“ gut. Es ist ein Kompromisswort.
Eigentlich geht´s mir gut. Und uneigentlich? Naja…ich bin gesund, aber… Im Alltagstrott gefangen. Nicht wirklich das tuend was Freude macht. Nicht der Berufung folgend. Ja, ich , Clara, bin eigentlich glücklich und eigentlich nicht glücklich. Na was denn nun? Beides. Es geht hier um mich, als ich noch nicht meinem Herzen gefolgt bin. Ich wollte bewusst mit dem Wort spielen, weil ich es mag. Weil es Widersprüche aufzeigt und irgendwie auch Sinn macht. Und ich wollte, dass jeder so wie ich in sich reinhorcht, ob es ihm gut geht oder ob es ihm „eigentlich“ gut geht.

Der ist vor ca. 12 Jahren entstanden – irgendwo zwischen zwei Bahnhöfen auf dem Weg zu meinem damaligen Freund mit dem ich eigentlich glücklich war.

Eigentlich ist ja alles gut. Aber es könnte wahrscheinlich besser sein, wenn wir ehrlich zu uns sind, wenn wir mutig sind und in uns hineinhorchen. Wenn wir in Kauf nehmen könnten, dass wir was verändern müssen um glücklich zu sein. Ohne „eigentlich“.

Wenn´s nur „eigentlich“ ist, dann gibt´s Verbesserungspotential. „Eigentlich ist eine Hintertür, um nicht geradewegs seinem Herzen zu folgen.

Wenn man ein Wort so oft hintereinander spricht oder singt, dann verändert es sich und verliert irgendwie seine „eigentliche“ Bedeutung. Ich hab beim Text überarbeiten manchmal so oft „eigentlich“ vor mich hingesprochen, dass ich manchmal nicht mehr wusste was dieses Wort eigentlich soll… Lach….

Für alle, die „funktionieren“, aber sich selbst nicht mehr spüren
…, die sich nicht beklagen wollen, aber die merken, es ist nicht so ganz gut
… die sich nicht trauen nach dem Grund für „eigentlich“ zu suchen

Ich war lange in so einer Position. Eigentlich gab es keinen Grund sich zu beklagen, aber eigentlich ist da noch Luft nach oben mit dem Glücklichsein. Dieser Song ist ein Stückchen Vergangenheit, die ich so nicht mehr erlebe. Ich bin nicht mehr nur „eigentlich“ glücklich, sondern richtig ;-). Auch wenn ich heute der Meinung bin, dass das eine Entscheidung ist. Glücklich zu sein mit dem was ist ohne was anderes zu wollen als das was man hat.

Die Ursprungsversion ist ein 6/8tel Takt, der kam mal so ein bisschen niedlich daher. Jetzt hat er einen 4/4Takt und ist dadurch um einiges ernsthafter und cooler geworden. Außerdem hat er ein paar rockige Sounds bekommen, die für mich eher untypisch sind, die ich aber absolut reizvoll finde um mich auch da mal etwas anders zu präsentieren und vor allem auszuprobieren.

Die Wortspielerei mit „eigentlich“ – „Uneigentlich“ und „geeigneter Weise“
„eigentlich gut“ – eigentlich tut´s weh“ – dieses Wort ist irgendwie für alles geeignet.
Das Wort „eigentlich“ steht für Selbstbeschwichtigung und stellt Aussagen in Frage.
Schreib mir auch gern wie es Dir mit diesem Thema geht 🙂
Ich freue mich über Austausch
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“Eigentlich” – ist die kleine Hintertür
Der Zustand zwischen
dem “Ja” und dem” Nein”
“Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh“

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Wenn man Menschen fragt geht es Dir gut? Kommt oft: Eigentlich schon. Heißt das jetzt ja oder eher nicht? Oft diskutieren wir auch über das Wort eigentlich, dass man es nicht benutzen sollte. Aber ich finde es hat absolut seine Berechtigung. Weil es so ein „dazwischen“ signalisiert. Man kann nicht absolut „ja“ sagen aber für „nein“ reichte es auch nicht. Da macht sich ein „eigentlich“ gut. Es ist ein Kompromisswort.
Eigentlich geht´s mir gut. Und uneigentlich? Naja…ich bin gesund, aber… Im Alltagstrott gefangen. Nicht wirklich das tuend was Freude macht. Nicht der Berufung folgend. Ja, ich , Clara, bin eigentlich glücklich und eigentlich nicht glücklich. Na was denn nun? Beides. Es geht hier um mich, als ich noch nicht meinem Herzen gefolgt bin.
Ich wollte bewusst mit dem Wort spielen, weil ich es mag. Weil es Widersprüche aufzeigt und irgendwie auch Sinn macht. Und ich wollte, dass jeder so wie ich in sich reinhorcht, ob es ihm gut geht oder ob es ihm „eigentlich“ gut geht.

Der ist vor ca. 12 Jahren entstanden – irgendwo zwischen zwei Bahnhöfen auf dem Weg zu meinem damaligen Freund mit dem ich eigentlich glücklich war.

Eigentlich ist ja alles gut. Aber es könnte wahrscheinlich besser sein, wenn wir ehrlich zu uns sind, wenn wir mutig sind und in uns hineinhorchen. Wenn wir in Kauf nehmen könnten, dass wir was verändern müssen um glücklich zu sein. Ohne „eigentlich“.

Wenn´s nur „eigentlich“ ist, dann gibt´s Verbesserungspotential. „Eigentlich ist eine Hintertür, um nicht geradewegs seinem Herzen zu folgen.

Wenn man ein Wort so oft hintereinander spricht oder singt, dann verändert es sich und verliert irgendwie seine „eigentliche“ Bedeutung. Ich hab beim Text überarbeiten manchmal so oft

Für alle, die „funktionieren“, aber sich selbst nicht mehr spüren
Für alle, die sich nicht beklagen wollen, aber die merken, es ist nicht so ganz gut.
Für alle die sich nicht trauen nach dem Grund für „eigentlich“ zu suchen.

Ich war lange in so einer Position. Eigentlich gab es keinen Grund sich zu beklagen, aber eigentlich ist da noch Luft nach oben mit dem Glücklichsein. Dieser Song ist ein Stückchen Vergangenheit, die ich so nicht mehr erlebe. Ich bin nicht mehr nur „eigentlich“ glücklich, sondern richtig ;-). Auch wenn ich heute der Meinung bin, dass das eine Entscheidung ist. Glücklich zu sein mit dem was ist ohne was anderes zu wollen als das was man hat.

Die Ursprungsversion ist ein 6/8tel Takt, der kam mal so ein bisschen niedlich daher. Jetzt hat er einen 4/4Takt und ist dadurch um einiges ernsthafter und cooler geworden. Außerdem hat er ein paar rockige Sounds bekommen, die für mich eher untypisch sind, die ich aber absolut reizvoll finde um mich auch da mal etwas anders zu präsentieren und vor allem auszuprobieren.

Die Wortspielerei mit „eigentlich“ – „Uneigentlich“ und „geeigneter Weise“
„eigentlich gut“ – eigentlich tut´s weh“ – dieses Wort ist irgendwie für alles geeignet.
Das Wort „eigentlich“ steht für Selbstbeschwichtigung und stellt Aussagen in Frage.
Schreib mir auch gern
wie es Dir mit diesem Thema geht 🙂
Ich freue mich über Austausch!
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