Gerüchteküche
Das Menü des Tages: Halbwissen, Projektionen und Sensationslust

“Ein bisschen was erahnt
Ein bisschen was gesehn
Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn…”
Hier gehts zu den Streaming-Portalen
“Gerüchteküche” im Garten Konzert

Ich kenne eine Person in meinem Umfeld, die sehr gern plaudert. Über das was in der Stadt so los ist, wo wer mit wem und was, und die auch immer fragt: “na kennste nicht den hier, von damals oder der hat ja dies und das gemacht” und “haste schon gehört”…. Ich find das immer super anstrengend und amüsiere aber auch gern darüber, wie sich Menschen mit anderer Leute Themen beschäftigen und diese verbreiten und schmücken. Aus dieser Beobachtung heraus ist der Text entstanden. Ich habe dabei versucht, die Dynamik von Gerüchten Halbwissen, Projektionen und Sensationslust für mich zu greifen und mir bewusst zu werden, wie subjektiv wir doch alle denken, fühlen und reden und dass Objektivität echt schwer ist.

Ganz unspektakulär wie die meisten Songs. In meinem Musikräumchen am Klavier und vorher an der Tastatur von meinem PC 🙂
Später im Studio hat Andreas Bicking dem Song dann seine ganz eigene musikalische Note verpasst, über die ich beim Hören immer wieder schmunzeln muss.

Darum, dass Menschen sich gern Gedanken über andere machen, wissen wollen, weiter tragen und es mit den Fakten oft nicht so genau nehmen.
Ihr kennt das: Einer hat „was gehört“, die Nächste „weiß Bescheid“ – und am Ende bleibt ein schales Gefühl. „Gerüchteküche“ erzählt genau davon. Mit Augenzwinkern und einer Hook zum Mitsingen. Ein Song zum Nachdenken, Lächeln und vielleicht zum Stopp-Knopf drücken, bevor man was weiterträgt.

Glaub nicht alles was Dir jemand über jemand anderen erzählt!
Fakten vs. Phantasie: „Die Tatsachen sind harmlos – die Phantasien nicht ganz.“

Ich muss halt beim Singen immer an die Person denken durch die der Song entstanden ist und wenn sie dann im Publikum sitzt, frage ich mich, ob sie sich in dem Lied wiederfindet 😉
Und nach den letzten zwei Jahren, in denen ich Gerüchteküche so oft gesungen habe, hab ich irgendwie das Gefühl, das Lied passt nicht nur auf die Nachbarschaft, sondern auch auf Politik, Wirtschaft, Werbung usw.

Für alle die, die gern tratschen und über andere reden und für die, die einen Schritt zurück gehen und das ganze beobachten.

Ein bisschen Spaß in all der Ernsthaftigkeit: Es ist so interessant zu beobachten, wie gern sich Menschen mit den Geschichten anderer beschäftigen. Und wie egal die Sachlage oft wird. Hauptsache man hat was zu reden, zu spekulieren. Für mich im Umkehrschluss die Übung, achtsamer mit solchen Situationen umzugehen und mir zu sagen: War ich dabei? Nein? Okay, dann halt ich mich raus.

Das Intro erinnert ein wenig an eine Spurensuche. Alles ein wenig geheimnisvoll und undurchsichtig und im Refrain hört man dann im Hintergrund einen Männerchor, der den Eindruck vermittelt, hier wird getuschelt und gemunkelt, denn alle wissen irgendwie Bescheid.

In den Strophen findet sich eine kleine Nachahmung derjenigen, die gern reden und spekulieren und deren Leben sich um die Geschichten anderer dreht. Im Refrain gibt es dann eine eher Objektive Haltung gegenüber der Tatsache selbst und wie Geschichten erzählt, erweitert, subjektiv weitergetragen werden.
„Gerüchte: Wo hast du’s erlebt und wie bist du damit umgegangen?
Ein Satz, ein Gedanke, ein Tipp – ich lese mit.“ 🙂
Gerüchteküche
Das Menü des Tages:
Halbwissen, Projektionen
und Sensationslust

“Ein bisschen was erahnt
Ein bisschen was gesehn
Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn…”
Hier gehts zu den Streaming-Portalen
“Gerüchteküche” im Garten Konzert

Ich kenne jemandem in meinem Umfeld, der gern plaudert. Über das was in der Stadt so los ist, wo wer mit wem und was, und der auch immer fragt: na kennste nicht den hier, von damals oder der hat ja dies und das gemacht und haste schön gehört. Ich find das immer super anstrengend und amüsiere aber auch gern darüber, wie sich Menschen mit anderer Leute Themen beschäftigen und diese verbreiten und schmücken. Aus dieser Beobachtung heraus ist der Text entstanden. Ich habe dabei versucht, die Dynamik von Gerüchten Halbwissen, Projektionen und Sensationslust für mich zu greifen und mir bewusst zu werden, wie subjektiv wir doch alle denke, fühlen, reden und dass Objektivität echt schwer ist.

Ganz unspektakulär wie die meisten Songs. In meinem Musikräumchen am Klavier und vorher an der Tastatur von meinem PC 🙂
Später im Studio hat Andreas Bicking dem Song dann seine ganz eigene musikalische Note verpasst, über die ich beim Hören immer wieder schmunzeln muss.

Darum, dass Menschen sich gern Gedanken über andere machen, wissen wollen, weiter tragen und es mit den Fakten oft nicht so genau nehmen.
Ihr kennt das: Einer hat „was gehört“, die Nächste „weiß Bescheid“ – und am Ende bleibt ein schales Gefühl. „Gerüchteküche“ erzählt genau davon. Mit Augenzwinkern und einer Hook zum Mitsingen. Ein Song zum Nachdenken, Lächeln und vielleicht zum Stopp-Knopf drücken, bevor man was weiterträgt.

Glaub nicht alles was Dir jemand über jemand anderen erzählt!
Fakten vs. Phantasie: „Die Tatsachen sind harmlos – die Phantasien nicht ganz.“

Ich muss halt beim Singen immer an die Person denken durch die der Song entstanden ist und wenn sie dann im Publikum sitzt, frage ich mich, ob sie sich in dem Lied wiederfindet 😉
Und nach den letzten zwei Jahren, in denen ich Gerüchteküche so oft gesungen habe, hab ich irgendwie das Gefühl, das Lied passt nicht nur auf die Nachbarschaft, sondern auch auf Politik, Wirtschaft, Werbung usw.

Für alle die, die gern tratschen und über andere reden und für die, die einen Schritt zurück gehen und das ganze beobachten.

Ein bisschen Spaß in all der Ernsthaftigkeit: Es ist so interessant zu beobachten, wie gern sich Menschen mit den Geschichten anderer beschäftigen. Und wie egal die Sachlage oft wird. Hauptsache man hat was zu reden, zu spekulieren. Für mich im Umkehrschluss die Übung, achtsamer mit solchen Situationen umzugehen und mir zu sagen: War ich dabei? Nein? Okay, dann halt ich mich raus.

Das Intro erinnert ein wenig an eine Spurensuche. Alles ein wenig geheimnisvoll und undurchsichtig und im Refrain hört man dann im Hintergrund einen Männerchor, der den Eindruck vermittelt, hier wird getuschelt und gemunkelt, denn alle wissen irgendwie Bescheid.

In den Strophen findet sich eine kleine Nachahmung derjenigen, die gern reden und spekulieren und deren Leben sich um die Geschichten anderer dreht. Im Refrain gibt es dann eine eher Objektive Haltung gegenüber der Tatsache selbst und wie Geschichten erzählt, erweitert, subjektiv weitergetragen werden.
„Gerüchte:
Wo hast du’s erlebt
und wie bist du damit umgegangen?
Ein Satz, ein Gedanke, ein Tipp…
…ich lese mit.“ 🙂
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